Neue Krebstherapie

Methadon und Krebs

„Nach einer Dosis Methadon sterben die Krebszellen wie die Fliegen,
es entsteht geradezu ein Massensterben.“

Diese Beobachtung ließ die Wissenschaftlerin Frau Dr. Claudia Friesen aufhorchen. So etwas hat sie noch nie erlebt. Zuerst dachte sie an einen Zufall, doch das Absterben der Krebszellen ließ sich immer und immer wieder reproduzieren. Bis es zu einer Gewissheit wurde, Methadon führt die Krebszelle in einen programmierten Zelltod. Wissenschaftler nennen diesen Vorgang Apoptose und haben lange danach gesucht.

In klinischen Studien zeigt sich, dass Methadon neben der eigenständigen abtötenden Wirkung auf die Krebszellen, andere Therapiemethoden wie Chemotherapie, Bestrahlung und auch Vitamin B17 Therapie unterstützt. Bei der Chemotherapie wird der Erfolg z.B. um 90% verbessert.

Frau Dr. Friesen sagt: „Wir wollen Methadon als Unterstützer und Verstärker der konventionellen Chemotherapie in den klinischen Alltag einbringen. Methadon erhöht den Therapieerfolg signifikant, überwindet Resistenzen und greift gesunde Zellen nicht an.“

Leider ist diese einfache und kostengünstige Behandlungsmethode bei den Ärzten so gut wie unbekannt.

Dr. Andreas Puttich (Darmstadt) und Dr. Hans Jörg Hilscher (Iserlohn) sind die Ärzte, die in der Praxis konsequent diese Behandlung anbieten.

 

Lesen Sie Methadon Erfahrungsberichte einiger Patienten:

Lieber Herr Dr. P…
ich berichte Ihnen heute früh sehr gerne über den Zustand unserer Patientin  und meiner Cousine S. O..
Sie haben sie zum Leben erweckt. Sie hat heute nach 33 Tropfen (gestern abend) sehr gut geschlafen.  Zum ersten Mal seit Monaten hat sie auf der linken Seite geschlafen. Nicht die ganze Nacht, aber schon. Sie hat sogar ihre heutige Methadoneinnahme verschlafen und nahm wieder 30 Tropfen.
Sie ist sehr glücklich. Und wir auch.
Aber natürlich hat sie noch nicht die Kraft. Sie ist noch schwach. Sie ist z.B.die Treppe runtergelaufen und musste sich hinsetzen und eine Weile ausruhen.
Gerade hat sie die erste Vitamin B17 genommen.

Unser Dank an Sie kann man in Worten noch fassen. Herzlichen Dank!!!


Hallo, mein Name ist Nora, ich bin 49 Jahre jung und seit 2010 Krebspatientin. Seit Oktober 2011 wurde der Krebs chronisch. Seit Februar 2012 bin ich palliative Krebspatientin. Ich bin in zweiter Ehe verheiratet und habe einen Sohn (*1997).
Nach insgesamt 13 Ausbrüchen in 4 1/2 Jahren (mit durchgehender Dauerchemo) davon fünf Ausbrüche in 2014 sowie Chemoresistenz, sah es seit August 2014 so aus, dass ich das Frühjahr 2015 nicht mehr erleben würde.

Doch dann geschah ein Wunder: Anfang November 2014 erfuhr ich durch eine Lei- densgenossin von der Entdeckung, die Frau Dr. Friesen (Dr. rer. nat. Dipl.-Chem., Leiterin des Molekularbiologischen Forschungslabors Schwerpunkt Onkologie der Uni Ulm) über die Wirkung vom Schmerzmittel D,L-Methadon zusätzlich zu einer Chemotherapie gemacht hat und welche vernichtende Wirkung dies auf Krebszellen und Tumore ausübt. Dank der D,L-Methadon Einnahme geht es mit mir heute wieder steil bergauf, ich kann und darf weiterleben, ja, mir wurde das Leben und die Lebensqualität zurückgegeben.

Mein Sohn und mein Mann müssen nicht mehr damit leben und zurechtkommen, bald die Mutter bzw. die Frau zu verlieren. Es gibt Hoffnung auf ein normales Leben, das ja für uns chronische Krebspatienten so unerreichbar weit weg zu sein scheint. Das durfte ich nicht nur erleben, sondern eine ganze neue Hoffnung schöpfen.


Protokoll einer Behandlung

TEIL 1 – 25. NOVEMBER 2014

Nachdem ich Frau Dr. Friesen bezüglich der Studie, die sie durch führen würde, Anfang November 2014 angeschrieben hatte, wurde im darauf erfolgten Rückruf schnell klar, dass mein Zeitfenster zu klein ist. Ich würde den Beginn der Studie nicht mehr erleben.

Da aber palliative Krebspatienten, die im Rahmen einer Schmerzmitteltherapie mit Opiaten (z.B Morphine) behandelt werden, auf D,L-Methadon als Schmerzmittel umgestellt werden können, kontaktierten wir über Frau Dr. Friesen den Palliativarzt Dr. H., der schon lange mit der Umstellung auf D,L-Methadon als Schmerzmittel bei Krebskranken sehr gute Ergebnisse erzielt hatte und mit Frau Dr. Friesen in engem Erfahrungsaustausch steht.

Dr. Hilscher stellte mir einen neuen Schmerztherapie-Plan aus. Am 11. 11. 2014 nahm ich abends das erste Mal D,L-Methadon ein. Nachdem ich nun monatelang durch Morphium (und Chemo) schlapp, müde, traurig und ohne Appetit war, stellten sich in Kürze, ja fast über Nacht, nur positive Erlebnisse ein. Gegen die Übelkeit nahm ich in den ersten Tagen ein magensaftresistentes Medikament. Damit kam ich sehr gut zurecht. Schon nach der zweiten Einnahme (Tropfen) kam eine lang vermisste Lebensfreude und Kraft zurück. Vor Glück bewegte ich mich fast tanzend durchs Haus. Ich war auf einmal extrem  und wach, nicht mehr schläfrig, kraftlos, mutlos und matt, keine Erschöpfungszustände mehr nach den einfachsten Tätigkeiten.

Meine Augen wurden ganz klar, wieder voller Ausdruck, genauso wie meine Gesichtsfarbe, sie wurde ganz rosig und meine Haut wieder zart und weich.

Auch der Hunger kam zurück, den ich schon seit Monaten nicht mehr hatte, sondern über den Port künstlich ernährt werden musste. Jetzt esse ich wieder mit richtigem Appetit. Mein Kopf war sehr ver- gesslich geworden und Vieles wurde mir egal – auch weil ich keinen Lebenswillen und Lebensmut mehr hatte. Das ist komplett vorbei. Alles ist wieder wichtig und mein Verstand ganz klar. Er war ja immer wie zugedröhnt vom Morphium.

Auch meine Hände haben wieder Gefühl – und ich friere nicht mehr ständig!

Mein Mann muss nicht mehr in einer Sauna leben – weil ich die Heizung bis zum Anschlag hochdrehte.

Aber das Allerbeste ist: Ich habe keine Schmerzen mehr! Mit Morphium musste ich immer nachdosieren, um schmerzfrei zu sein, jetzt ist das alles nicht mehr not- wendig.

TEIL 2 – 8. DEZEMBER 2014

Wovor mir früher immer graute. Das ist jetzt alles anders. Meine ganze postive Entwicklung beobachte ich wie bei einem Baby.

Meine Haare wachsen trotz Chemo stellenweise wieder, mein Zahnfleisch blutet nicht mehr und wird fester, sodass ich auch keine Salben und Spülungen mehr brauche. Mein Geschmack ist wieder vorhanden und die offenen Stellen im Mund sind verheilt. Jetzt kann ich wieder normal essen, weil ich keine Schmerzen mehr beim Schlucken habe.

Es sind so unendlich viele Dinge, die ich positiv an mir beobachte und wieder neu entdecke, die ich schon fast vergessen hatte. Ich hatte mich mit den schlechten Befunden abgefunden und dachte, dass ich nichts mehr ändern kann. Und jetzt kann ich es doch!


Sarah erzählt:

Die Ergebnisse der letzten Untersuchungen stehen fest: Die Tumore in der Lunge sind weg. Der Tumor im Schlüsselbein ist weg. Die Tumore im Sternum (Sternum sah aus wie ein Streuselkuchen) sind auch weg. Dafür ein neuer Tumor im anderen Lungenflügel, hier handelt es sich wohl um eine Mutation nicht um einen Klon. Alle Tumore, die verschwunden sind, waren Klone. Die Mutation wird jetzt mit einer neuen Chemo plus D,L-Methadon bekämpft. Dr. Hilscher sagte, dass es bei Brustkrebspatientinnen mit meinem hochaggressiven Krebs (HER2) nicht selten vorkommt, dass trotz Chemo und D,L-Methadon noch einmal eine Mutation auftaucht.

Die im Sommer mit Cyper Knife bestrahlten Tumore im Kopf müssen noch einmal bestrahlt werden, da noch aktiv, Termin in ca. zwei Wochen. Mit dem Stand nach fast drei Monaten mit D,L-Methadon bin ich mehr als zufrieden, auch wenn ich mir sicher gewünscht habe, dass gar nichts mehr gefunden wird. Aber wir haben hier einen Gegner der aggressiv, gnadenlos, schlau und sehr anpassungsfähig ist – und den gleichen Überlebenswillen wie wir hat. Der Krebs bestimmt jetzt aber nicht mehr meinen Alltag und meine Gedanken. Ich führe jetzt wieder ein relativ normales Leben und nehme aktiv und gerne am Tagesgeschehen teil.